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Laufen und joggen im Winter – Tipps und Tricks

Heute schreibe ich über das Laufengehen im Winter. Üblicherweise sinkt die Motivation vieler Läufer zum Beginn der kälteren Jahreszeit. Das Wetter wird immer schlechter, es ist kalt, oftmals keine Sonne und früh dunkel wird es auch noch. Die Folge für viele Läufer ist eindeutig. Die Laufschuhe kommen in den Schrank, bis sich bessere Zeiten blicken lassen.

Der typische Schönwetter-Läufer riskiert unweigerlich seinen aktuellen Fitnessstand. Wer in der Winterzeit über Monate nicht zum Laufen kommt, baut einfach ab. Sobald dann ab April die Motivation wieder einsetzt, sind viele Menschen erschrocken wie sehr die Kondition und Leistung in den Keller gerutscht ist.

Jeder hat seinen inneren Schweinhund, welchen es zu überwinden gilt. Sich dann noch bei Eis und Schnee oder gar Schneematsch vor die Tür zu wagen, benötigt eine ordentliche Portion eisernen Willen. Natürlich sollte jeder sich den entsprechenden Witterungsverhältnissen im Winter anpassen. Ein paar Tipps und Anmerkungen, was ihr im beim Laufen im Winter beachtet solltet, kommen jetzt:

 

Bei Minustemperaturen Laufen

Gegen die Annahme einiger Personen, ist das Laufen bei Minustemperaturen kein Problem. Es gibt hier nur ein paar Punkte zu wissen. Bis -4 Grad kannst du durchaus dein normales Trainingsprogramm durchführen. Bei steigender Kälte und höheren Minustemperaturen sollte die Intensität allerdings runtergefahren werden.

Sollte es bei dir Temperaturen von -18 Grad geben, tut es auch ein schnellerer Spaziergang. Das Problem der Kälte ist die Tatsache, dass der Körper es irgendwann nicht mehr schafft die Extremitäten warm zu halten. Bei der Atmung kannst du probieren bevorzugt durch die Nase zu atmen. Als praktisch erwies sich auch das Umbinden eines Schals vor Mund und Nase.

 

Winterdepressionen

Viele Menschen fallen im Winter in eine Art Winterdepression. Oftmals wird auch von Wintermüdigkeit gesprochen. Die Tage sind viel kürzer, denn plötzlich ist es nicht nur wieder dunkel auf dem Weg zur Arbeit, sondern auch bei Feierabend. In der Freizeit fehlt etwas für uns wichtiges, das Sonnenlicht. Du wirst müde und fühlst dich einfach ohne jegliche Energie.

Um den Depressionen zu entkommen, probiere bspw. am Wochenende die wenigen Sonnenstunden zu nutzen und dich an der frischen Luft aufzuhalten. Achte auf deine Ernährung und bediene dich reichlich an Obst und Gemüse. Erfreue dich an den schönen Dingen der Winterzeit. Sieht es nicht großartig aus, wenn die Landschaft total verschneit ist und die Sonne langsam untergeht?

 

Die richtige Laufausrüstung im Winter

Im Grunde gibt es kein schlechtes Wetter. Wir sind lediglich schlecht drauf vorbreitet, denn mit der richtigen Ausrüstung würde uns das gar nicht stören. Auch beim Laufen gibt es zahlreiche Anbieter geeigneter Winterausrüstung. Prinzipiell kannst du dich an das Zwiebel-Prinzip halten und mehrere Kleidungsstücke anziehen als nur eins aber dafür dickeres.

Wo geht denn beim Laufen am ehesten Körperwärme verloren? Richtig, nämlich über den Kopf. Wichtig ist es, dass du deine Füße, Hände sowie deinen Kopf warm hältst. Deine Kleidungswahl sollte Funktionswäsche bevorzugen, so kann die Feuchtigkeit entweichen und die Haut bleibt trocken.

Im Bereich der Laufschuhe musst du nicht zwingend nach speziellen Winterschuhen Ausschau halten. Oftmals liegt nicht einmal Schnee und wirst mit deinen jetzigen Schuhen wunderbar zurechtkommen. Bei einem Kauf von Winterschuhen sollte allerdings auf ein bestimmtes Ausstattungsmerkmal geachtet werden. Goretex Membrane. Diese besondere Membrane ist wasserdicht, winddicht, atmungsaktiv, kältebeständig, knickstabil und langlebig. So bleiben Füße warm und trocken.

 

Sicherheit

Denke bitte daran, dass du in der Dunkelheit schlechter zu sehen bist und das Ein oder Andere dabeihaben solltest, um Autos wie andere Verkehrsteilnehmer auf dich aufmerksam zu machen. Dazu zählt auffällige Kleidung in Neonfarben samt Reflektoren. Auch Stirnlampen haben sich hier als praktisch erwiesen und machen dich schon aus weiter Entfernung gut sichtbar. Desweiteren gibt es auch leuchtende Armbänder. Eine weitere Sicherheit ist das Laufen zu zweit.

 

Ich hoffe ich konnte euch mit dem Artikel unterstützen den inneren Schweinehund zu besiegen und vielleicht dazu zu bewegen die Laufschuhe wieder rauszuholen. Laufen im Winter kann durchaus Spaß machen, wenn die Vorbereitung stimmt.

Frohe Weihnachten euch allen

Bildmaterial: M. Großmann / pixelio.de

 

 

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Categories: Fit in der Natur

2 comments

  • Nina G.

    Den Punkt mit dem Winterblues finde ich ganz wichtig! Es gibt, mir jedenfalls, immer einen richtigen Kick im Winter draußen laufen zu gehen. Ich verfalle auch mal schnell in den Winterblues, aber so eine halbe Stunde draußen Joggen hilft Wunder. Am besten gleich Samstags Vormittags, dann geht man viel entspannter in so ein Wochenende. Kann ich nur empfehlen.

  • Betti87

    Ich kann mich im Winter nicht aufraffen, gerade wenn Schnee liegt, sind mir die glatten Wege einfach zu gefährlich. Zur Zeit haben wir ja eher Frühlingswetter, so dass das kein Problem für mich ist. Nur die Dunkelheit ist dann doch blöd, werde mir noch Reflektoren besorgen müssen, man wird echt nicht gesehen.

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