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Sport bei Hitze – Was gibt es zu beachten?

Langsam aber sicher wird es in Deutschland sommerlicher. In der letzten Woche haben einige von euch bestimmt die ersten Sonnenbäder genommen und die hohen Temperaturen genossen. Bei Hitze wird man häufig träge und möchte nur noch auf der faulen Haut liegen. Das kann einem schnell zum Verhängnis werden, denn schon nach einer Woche ohne Sport kann die Kondition merklich nachlassen. Um solche Rückschritte zu vermeiden, ist es wichtig, dass man auch im Sommer das Training nicht vernachlässigt. Dabei sollte man aber vorsichtig sein, denn bei Hitze gibt es plötzlich viele zusätzliche Dinge zu beachten, um durch Sport keine gesundheitlichen Schäden zu bekommen. Hier erkläre ich euch die wichtigsten Dinge, die ihr beachten müsst, um sportlich durch den Sommer zu kommen.

 

  1. Genug trinken

 

Fangt am besten bereits vor dem Training an, mehr zu trinken. Wenn ihr 30-34 Minuten vor dem Sport einen halben bis dreiviertel Liter Wasser trinkt, könnt ihr danach eine Stunde Sport machen, ohne zu trinken. Entscheidet ihr euch spontan für eine Trainingssession, solltet ihr alle 15 Minuten ca. 100 bis 250 ml trinken. Am besten eignet sich dazu Mineralwasser, mit wenig Kohlensäure und vielen Mineralen, oder eine Fruchtsaftschorle.

 

  1. Morgens trainieren

 

Im Sommer ist die beste Trainingszeit der Morgen. Zu dieser Zeit ist die Luft noch schön kühl und die Ozonwerte niedrig. Trinkt vor dem Training ein Glas Saft oder esst ein Stück Obst, damit ihr eine gute Basis für das Training habt. Morgenmuffel warten am besten bis nach Sonnenuntergang und geben der Luft etwas Zeit, nach einem heißen Tag wieder abzukühlen.

 

  1. Sonnenschutz

 

Wer tagsüber Sport machen möchte, sollte sich gut vor der Sonne schützen. Optimal ist ein Trainingsplatz oder eine Laufstrecke, die überwiegend im Schatten liegt. Aber auch dann sollte man auf eine gute Sonnencreme nicht verzichten. Zum Sport nimmt man am besten eine Creme mit geringem Fettgehalt. Das Fett würde die Poren verstopfen und so das Schwitzen behindern – es droht Überhitzung. Außerdem sollte die Sonnencreme wasserfest sein, da sie sonst vom Schweiß abgespült wird. Besonders vor dem Schwimmen ist es wichtig, sich gut einzucremen, da das Wasser die Wirkung der Sonne verstärkt.

 

  1. Sonnen und Sport

 

Wer direkt nach einem ausgiebigen Sonnenbad Lust auf Sport hat, muss Geduld üben. Der Körper ist dann bereits so heiß, dass die zusätzliche Hitze durch körperliche Anstrengung zu Kreislauf- und anderen Problemen führen kann. Deshalb lieber mindestens eine Viertelstunde im Schatten warten, um den Körper wieder abkühlen zu lassen.

 

  1. Leichter trainieren

 

Wer bei Hitze Sport macht, muss die Trainingsintensität zurückfahren. Bei Hitze benötigt der Körper viel Energie, um die Körpertemperatur zu regulieren. Für ein anstrengendes Training bleibt dann weniger Energie übrig. Außerdem produzieren die Muskeln mehr Wärme, je stärker sie belastet werden. Gepaart mit der Hitze der Luft drohen auch hier Kreislaufprobleme. Deshalb also mehr Pausen machen und es insgesamt ruhiger angehen lassen.

 

  1. Weitere Tipps

 

So verlockend es auch ist: Nach einem heißen Training solltet ihr nicht direkt unter die kalte Dusche springen. Wartet auch hier 10 – 15 Minuten, bis der Körper sich etwas abgekühlt hat, und duscht dann bei angenehmer, lauer Temperatur.

Wer unter einer Pollenallergie leidet, sollte lieber abends trainieren, da morgens die meisten Pollen fliegen.

Im Sommer ist gute Sportkleidung unerlässlich. Leichte Funktionskleidung, die den Schweiß gut verdunsten lässt, hilft dem Körper, die Temperatur zu regulieren und schützt vor Überhitzung.

 

Bildmaterial: pixabay.com/de

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Categories: Wissenswert

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